"... nicht eine Spur mehr von den verflossenen Tagen"
DIE JÜDISCHE GEMEINDE KLOSTERNEUBURG
GESCHICHTE. SCHICKSALE. ERINNERUNGEN.
Katalog zur Ausstellung im Stadtmuseum Klosterneuburg

Texte: Michael Duscher, Barbara Weiss
Layout: Veronika Pfaffel
Stadtgemeinde Klosterneuburg, Stadtarchiv/museum, 2009


Diese Broschüre ist der vierte Sonderband einer Publikationsreihe,
die in Fortsetzung des dreibändigen Werkes "Klosterneuburg - Geschichte und Kultur"
hinkünftig in unregelmäßigen Abständen erscheinen wird.
Format: 23 x 17
Karton, 220 Seiten
durchgehend SW bebildert
Preis: € 12,00

Inhalt:
Der erste Teil des Sonderbandes berichtet in vier Unterkapiteln über die Wiederbelebung der jüdischen Gemeinde im 19. und ihre Entwicklung im 20. Jahrhundert. Die Kapitel lauten wie folgt: "Das religiöse Leben", "Anteil am Alltag in Klosterneuburg", "Vor 1938 - Alltagserfahrung Antisemitismus", "1938 bis 1945 - Verfolgung, Vertreibung, Auslöschung".
Der zweite Abschnitt behandelt die Lebensläufe und Erinnerungen von elf Klosterneuburger Familien. Vor allem Ausschnitte aus Briefen und niedergeschriebene mündliche Berichte machen "heute Unvorstellbares" etwas vorstellbarer.
Im dritten und letzten Teil des Katalogs sind alle Familien und Einzelpersonen jüdischer Herkunft angeführt, denen ein gewisser Klosterneuburgbezug nachgewiesen werden konnte. Diese Namensliste soll ein schriftliches Denkmal für die Menschen sein, ihnen wieder ein Gesicht verleihen.