KLOSTERNEUBURG – AUS DER SAMMLUNG ESSL

4. Juni bis 25. September 2022




Kunstinteressierte aus aller Welt verbinden mit dem Namen Essl eine der bedeutendsten Sammlungen österreichischer Kunst nach 1945, ergänzt durch internationale Werke des 20. und 21. Jahrhunderts. Neben der Förderung der jungen Künstlergeneration, wie Elke Krystufek oder Deborah Sengl, brachte das Ehepaar Agnes und Karlheinz Essl – etwa mit der viel beachteten Ausstellung Dreamtime (Zeitgenössische Aboriginal Art) – auch die Gegenwartskunst ferner Kulturen nach Klosterneuburg. Nicht selten polarisierten Objekte oder ganze Ausstellungen, die zwischen 1999 und 2016 im Essl Museum gezeigt wurden. Eines der bekanntesten Beispiele dafür ist wohl die rosa Aluminiumskulptur von Franz West, die nach wie vor die aus Wien Ankommenden am Dach des Museumsbaus von Heinz Tesar begrüßt. Heute stellt die Sammlung Essl – neben eigenen Werken der Albertina – einen wichtigen Ausgangspunkt für die Albertina Modern im Künstlerhaus in Wien dar, die im Mai 2020 eröffnet wurde.

Einen kleinen, wenig bekannten Aspekt in der Sammlungstätigkeit des Ehepaars Essl machte ihre „Klosterneuburger Sammlung“ aus: Gemälde und Grafiken von Klosterneuburger Künstlern bzw. mit Klosterneuburger Motiven. Diese Werke, die – wie Agnes und Karlheinz Essl kommunizierten – gleichsam den Beginn ihrer Kunstleidenschaft markierten, machten sie im Dezember 2021 der Stadtgemeinde Klosterneuburg zum Geschenk. Vom 4. Juni bis zum 25. September 2022 werden die 107 Gemälde, Grafiken und Reproduktionen im Stadtmuseum Klosterneuburg präsentiert. Folgende Künstler sind in der Ausstellung vertreten: Julius Álló, Kurt Ammann, Kurt Audétat, Erhard Amadeus Dier, Hermann Härtel, Franz Heis, Franz Horst, Rudolf Hradil, Friedrich Liska, Sieglinde Mayer-Kum, Otto Riedl und Johannes Wanke.



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